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Tibetischer Polizist kam bei Verfolgung von Saboteuren ums Leben
2008/05/01

Bei der Verfolgung eines vermeintlichen Anführers von den Unruhen in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai wurde ein tibetischer Polizeibeamte getötet. Dies teilten die Behörden vor Ort am Dienstag mit. Lama Cedain, arbeitete im Büro für Öffentliche Sicherheit in Kreis Dari im Tibetischen Autonomen Bezirk Golog für die Kriminalpolizei.

Nach den Unruhen vom 14 März in Lhasa hat die Polizei eine kleine Gruppe von Menschen verdächtigt, für eine "Unabhängigkeit" Tibets zu kämpfen. Sie sollen angeblich am 21. März in der Stadt Hongke im Kreis Dari Hirten zu Unruhen aufgestachelt haben, heißt es beim Provinzdepartement des Büros für Öffentliche Sicherheit.

Nach einer einmonatigen Untersuchung wollte die Polizei am Montag diese Verdächtigen festnehmen. Sie widersetzen sich aber, und ein Schusswechsel brach aus, in dessen Folge Lama Cedain sechs Mal verwundet wurde. Er erlag noch am Montagmorgen gegen 6.30 Uhr seinen Verletzungen, wie das Departement mitteilte. Andere Polizisten haben das Feuer erwidert und dabei einen Verdächtigen erschossen.

Der Leichnam von Lama Cedain wurde nach Xining übergeführt. In der Hauptstadt der Provinz Qinghai wurde eine Gedenkfeier für Mittwoch angesetzt.

 

 

Quelle: Xinhua

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