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Chinesisch-Deutsches Projekt zum Schutz antiker Seide
2007/02/27
Chinesisch-Deutsches Projekt zum Schutz antiker Seide

Chinesische und deutsche Experten bemühen sich darum, wertvolle, über 1000 Jahre alte Seidenwaren zu erhalten. Mittlerweile wurden am archäologischen Institut der nordwestchinesischen Provinz zehn wertvolle Seidenprodukten erfolgreich konserviert. Die Stücke gehören zur Sammlung des Famen-Kloster-Museums.

Das Famen-Kloster liegt gut 120 Kilometer westlich von Xi'an, der Hauptstadt der Provinz Shaanxi. Es wurde vor mehr als 1700 Jahren erbaut. Während der Tang-Dynastie war es ein kaiserliches Kloster.

Im Jahr 1987 wurden in einer unterirdischen Halle des Famen-Klosters mehr als 700 Seidenwaren entdeckt. Einige davon hatte die einzige chinesische Kaiserin, Wu Zetian, dem Kloster gestiftet. Die unterirdische Halle wurde in der Tang-Dynastie erbaut und ist damit mehr als 1100 Jahre alt.

Die chinesische Regierung gründete gemeinsam mit der deutschen Regierung das erste chinesische Labor zur Konservierung von Seidenwaren. In diesem Labor werden Möglichkeiten erforscht, die wertvollen Kulturgüter aus Seide mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden vor dem Verfall zu bewahren. Die ersten zehn Seidenwaren konnten mittlerweile konserviert werden.

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