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US-Admiral bestätigt: Chinas U-Boot hat US-Flugzeugträger im Pazifik verfolgt
2009/02/18
 

Der Kommandant der US-Pazifik-Flotte hat nun zum ersten Mal bestätigt, dass ein chinesisches U-Boot im Jahr 2006 einen US-Flugzeugträger verfolgt hat. Er rief zugleich beide Länder zur Kooperation statt Konfrontation auf.

Der Kommandant der US-Pazifik-Flotte hat nun zum ersten Mal best?tigt, dass ein chinesisches U-Boot im Jahr 2006 einen US-Flugzeugtr?ger verfolgt hat. Er rief zugleich beide L?nder zur Kooperation statt Konfrontation auf.
Ein chinesisches U-Boot der Klasse "Song" ankert im Hafen.

US-Admiral Timothy J. Keating hat in der vergangenen Woche zum ersten Mal das Aufeinandertreffen eines chinesischen U-Boots und des US-Flugzeugträgers CV-63 "Kitty Hawk" im Pazifik bestätigt. Gegenüber "Voice of America" gab der Kommandant der US-Pazifik-Flotte an, dass ein chinesisches U-Boot der Klasse "Song" im Jahr 2006 den "Kitty Hawk" im japanischen Okinawa-Gewässer verfolgt habe. Der US-Flugzeugträger hätte den Verfolger überhaupt nicht bemerkt, bis das U-Boot aus eigener Initiative aufgetaucht wäre, so Keating, und die "Kitty Hawk" hätte sich bereits in Schussweite des chinesischen U-Boots befunden.

Der Kommandant der US-Pazifik-Flotte hat nun zum ersten Mal best?tigt, dass ein chinesisches U-Boot im Jahr 2006 einen US-Flugzeugtr?ger verfolgt hat. Er rief zugleich beide L?nder zur Kooperation statt Konfrontation auf.
Der US-Flugzeugträger "Kitty Hawk"

Völlig überraschend. Nach dem Ereignis hatte die US-Marine damals keine Meldung bekannt gegeben, während das chinesische Außenministerium zur gleichen Zeit Medienberichte über den Vorfall dementiert hatte. Keatings Aussage ist demnach die erste offizielle Meldung einer der beiden Regierungen zu diesem Vorfall. Keatings Angaben zufolge war das U-Boot etwa 16 Kilometer vom Flugzeugträger entfernt aufgetaucht. Es wäre, so Keating, völlig unerwartet gewesen, dass das chinesische Boot den Flugzeugträger in einer so kurzen Distanz verfolgt hätte. Auf die Frage, warum "Kitty Hawk" das U-Boot nicht bemerkt hätte, antwortete der Admiral verteidigend, dass der Flugzeugträger aufgrund der damals friedlichen Lage in der pazifischen Region nicht in erhöhter Kampfbereitschaft gewesen sei. "Unter anderen Umständen würde das Schiff sofort darauf reagieren", behauptete er.

Anstieg der chinesischen Marine. Die USA verfolgen aufmerksam die Entwicklung der chinesische Armee. In der vergangenen Woche wurde in einer Risikoanalyse des US-Nachrichtendiensts darauf hingewiesen, dass China weltweit mehr Verantwortungen tragen wolle. Die chinesische Marine habe ihr Engagement von Ostasien auf auf die Ozeane ausgeweitet, so der Bericht. Ein faktisches Beispiel dafür ist die gegenwärtige Antipiraten-Mission der chinesischen Kriegsschiffe in somalischen Gewässern. In dem Bericht wurde zudem angedeutet, dass die Sicherheit Taiwans "bedroht" sei.

Gemeinsame Interessen im Pazifik. Am Ende des Interviews appellierte Keating an die USA und China, in der pazifischen Region Zusammenarbeit statt Konfrontation anzustreben. Jährlich würden Millionen Container von Waren und ein großer Teil des Ölgeschäfts durch den Indischen und den Pazifischen Ozean verschifft. Es liege daher im gemeinsamen Interesse, die Stabilität und die Sicherheit in der Region zu schützen, schloss Keating.

Quelle: Xinhua

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