| Disneyland wahrscheinlich bald in Shanghai | ||
| 2009/03/11 | ||
|
Schon bald könnte es ein drittes Disneyland in Asien geben. Die Stadt Shanghai verhandelt weiterhin mit Walt Disney über die Eröffnung.
Im Januar hatte die Lokalregierung eine Rahmenvereinbarung mit Disney unterzeichnet, eine Standardprozedur als Vorbereitung zu dem Geschäftsabschluss. Keine Einzelheiten wurden bekannt gegeben, doch wenn die Shanghaier Regierung und Disney schließlich übereinkommen, "in den Hafen der Ehe einzulaufen", wird es ein drittes Disneyland in Asien geben - nach Tokio und Hong Kong. In der Großen Halle des Volkes trafen der Shanghaier Parteisekretär Yu Zhengsheng und Bürgermeister Han gestern Nachmittag 100 Journalisten auf der Eröffnungssitzung, eine Tradition für jede Delegation während der jährlichen Parlamentssitzung. Yu sprach den Versuch von Yuan-dominierenden Zahlungen von Handelsgeschäften zwischen einigen Gegenden wie Shanghai und der benachbarten Jangtse-Deltaregion mit Hongkong und Macau an, genauso wie zwischen der südwestlichen Autonomen Region Guangxi der Zhuang in der Provinz Yunnan mit südostasiatischen Ländern an. Er erklärt, dies sei vorteilhaft für Shanghai, das Festland und die beiden Sonderverwaltungszonen. Hu Xiping, Direktor der Shanghai Rural Commercial Bank, erklärt, dass die Yuan-Zahlungen "notwendig" für das Land seien, um die momentane Finanzkrise zu überwinden. "In Anbetracht von Chinas stetigem Handelsüberschuss und dem Ausmaß an Auslandseinlagen werden die Yuan-Zahlungen die Rolle der Währung im internationalen Handel stärken", so Hu. Der Direktor gab bekannt, dass Shanghai außerdem ein Gesuch an die Zentralregierung um probeweise Yuan-Zahlungen mit ausländischen Handelspartnern gestellt habe. Bürgermeister Han sprach außerdem den Fortschritt der Provinz im Bereich der Schwebebahn an, die die beiden Flughäfen in Shanghai verbinden soll. Er sagt, die Regierung würde die Beurteilungsergebnisse bekannt geben und Experten bitten, den Plan einzuschätzen. Unterdessen wird die Regierung Meinungen von Bewohnern, die in der Nähe der Schwebebahnstrecke wohnen, einholen. Einige Bewohner haben Bedenken über mögliche Verschmutzung durch Schnellzüge geäußert, nachdem der Anfangsplan veröffentlicht worden war. Für die Shanghaier Expo 2010 verliefen die Vorbereitungen nach Plan, so der Bürgermeister. Ein weiteres wichtiges Thema ist das probeweise Haushaltsregistrierungssystem (Hukou), das entworfen wurde, um Fachkräfte von außerhalb Shanghais in die Stadt zu locken. Die dreijährige Testphase ermöglicht es neu nach Shanghai Zugezogenen, dieselben Versicherungsvorteile zu genießen wie längere Einwohner. Der Bürgermeister erklärt, mehr Details über das Hukou-System würden in der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht. Quelle: Shanghai Daily |
