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Sichuan betreut seine Arbeitslosen
2009/08/25
  

Durch das folgenschwere Erdbeben in der südwestlichen Provinz Sichuan Chinas sind viele Einwohner arbeitslos geworden. Jedoch hat die Provinzregierung sofort Maßnahmen getroffen, um die Arbeitslosenquote zu senken.

In der ersten Hälfte des laufenden Jahres hatte das vernichtende Erdbeben in der südwestchinesischen Provinz Sichuan über 1,5 Millionen Arbeitslose zur Folge. Bislang haben 1,38 Personen davon wieder Beschäftigungen gefunden. Dies entspricht über 90 Prozent.

Daten des Amtes für Arbeit und Sozialabsicherung der Provinz Sichuan zufolge haben insgesamt mehr als 1,52 Millionen Einwohner ihre Arbeitsstellen infolge des verheerenden Erdbebens verloren. Davon sind 372.000 städtischen Einwohnern die Arbeitsplätze abhanden gekommen und die Einkommensquellen von 1,2 Millionen agrarwirtschaftlichen Arbeitskräften sind verloren gegangen.

Durch das folgenschwere Erdbeben in der südwestlichen Provinz Sichuan Chinas sind viele Einwohner arbeitslos geworden. Jedoch hat die Provinzregierung sofort Ma?nahmen getroffen, um die Arbeitslosenquote zu senken.

Auf einer Pressekonferenz wurden die Journalisten über die Investionen in den Wiederaufbau nach der Katastrophe informiert.  

Nach dem Erdbeben hat die Provinz Sichuan ohne Aufschub eine Serie von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen erlassen, die den Wiederaufbau fördern und zugleich die Arbeitslosen in den Städten schnellstmöglich wieder unterbringen. Beispielsweise sind gemeinnützige Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Regierung hat außerdem Unternehmen motiviert, Arbeitslose aus dem Katastrophengebiet sowie neue Arbeitskräfte anzustellen. Im Übrigen hat die Regierung Arbeitslose angespornt, sich selbstständig zu machen, um auf eine flexible Art und Weise wieder erwerbstätig zu werden.

Obendrein hat die Regierung der Provinz Sichuan allesamt bei der Arbeitsbeschaffung verschiedene Gruppen in Betracht gezogen: eingetragene städtische Arbeitslose, agrarwirtschaftliche Arbeitskräfte, die ihre Felder beziehungsweise Wälder verloren haben oder aufgrund der Erdbebenkatastrophe nicht wieder an ihrem vorherigen Wohnort Ackerbau treiben können. Priorität haben dabei insbesondere diejenigen Familien, deren Mitglieder ausnahmslos arbeitslos geworden sind. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres hat die Regierung der Provinz Sichuan dafür gesorgt, dass mindestens ein Mitglied von 1282 Familien, die keine Erwerbstätigen hatten, wieder beschäftigt worden ist.

Die Reihe von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zur Förderung des Wiederaufbaus hat den Unternehmen im Katastrophengebiet sehr dabei geholfen, die Produktion wieder aufzunehmen.

Quelle: Xinhua

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