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Chinas Weltraumlabor ist erster Schritt für bemannte Raumstation
2009/09/01
 

China will in den kommenden fünf Jahren zwei oder drei Weltraumlabors in den Orbit schicken. Dies gilt als eine Vorbereitung für den Bau einer ersten bemannten Raumstation.

Bis Ende 2010 soll das erste Weltraumlabor von dem neuen Weltraumbahnhof in der südchinesischen Provinz Hainan in den Orbit gebracht werden. Dies berichtete gestern eine Nachrichtenwebseite der Provinz. Gefolgt auf den Start von Tiangong I, was übersetzt in etwa "Himmelspalast" bedeutet, sollen verschiedene andere Raumschiffe zum Dock dieses Labors geschickt werden. Diese Flüge seien, so der Bericht weiter, ein Teil von einem zweijährigen Test- und Arbeitsprojekt. Später sollen noch ein bis zwei weitere Laboratorien ins All katapultiert werden.

Das Fernziel sei es, bis im Jahre 2020 im All eine erste bemannte chinesische Raumstation zu schaffen, wie Gu Yidong, Oberkommandant des chinesischen bemannten Raumfahrtprogramms, am Sonntag bei einer Medienkonferenz bekannt gab. Die 8,5 Tonnen schwere Tiangong I sei das erste chinesische Raummodul, an dem das Andocken getestet werden könne.

Die Mission der Shenzhou VIII, ein unbemannter Flug, der auf den ersten Raumspaziergang vor rund einem Jahr folgt, wird im Jahre 2011 gestartet. Auch sie soll an die Tiangong I andocken. Die Raumschiffe für die Missionen Shenzhou VIII, Shenzhou IX und Shenzhou X werden derzeit gerade gebaut. Dies ist das erste Mal in der Geschichte, dass China die Forschung und Produktion an drei Raumschiffen zur gleichen Zeit betreibt, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Quelle: Shanghai Daily

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